Sie möchten Ihr Haus energetisch sanieren und fragen sich, was ein individueller Sanierungsfahrplan kostet? Die Preisspanne ist größer als viele denken – und hängt stark vom gewählten Anbieter ab. In diesem Beitrag erfahren Sie, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen, wie die BAFA-Förderung Ihren Eigenanteil reduziert und warum sich die Investition in einen iSFP langfristig mehrfach auszahlt.
Das Wichtigste zu iSFP-Kosten in Kürze
- Online-Anbieter starten bei ca. 650 € netto nach Förderung für ein Einfamilienhaus – oft mit schlankerem Leistungsumfang und weniger persönlicher Beratung.
- Gute lokale Energieberater berechnen typischerweise ab 1.000 € für ein Ein- oder Zweifamilienhaus mit intensiver Vor-Ort-Begehung.
- Wirklich gute Berater mit ausführlicher Analyse und umfassender Beratung liegen ab ca. 1.400 € aufwärts.
- BAFA-Förderung: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle BAFA übernimmt 50 % der Beratungskosten, maximal 650 € bei Ein- und Zweifamilienhäusern bzw. 850 € bei Mehrfamilienhäusern (Stand 2025).
- Typischer Eigenanteil: Je nach Anbieter und Gebäudegröße liegt der verbleibende Eigenanteil zwischen ca. 400 und 1.200 €.
So gehen Sie vor
- Ziele klären: Überlegen Sie, was Sie erreichen möchten: Energiekosten senken, Heizungswechsel planen, Fördermittel optimal nutzen oder schrittweise sanieren.
- Anbieter vergleichen: Achten Sie nicht nur auf den Preis, sondern auf Leistungsumfang, Vor-Ort-Begehung, Abschlussgespräch und Erfahrung mit Fördermitteln.
- iSFP beauftragen: Lassen Sie sich ein transparentes Angebot mit ausgewiesenem Honorar, erwarteter BAFA-Förderung und voraussichtlichem Eigenanteil erstellen.
- BAFA-Antrag stellen: Der Antrag wird vor Beginn der Beratung gestellt – entweder durch Sie selbst oder durch den Energieberater mit Vollmacht.
- Vor-Ort-Begehung durchführen: Der Energieberater nimmt Gebäudehülle und Anlagentechnik auf und sammelt alle relevanten Daten für den Sanierungsfahrplan.
- Ergebnisse besprechen: Im Abschlussgespräch erhalten Sie den fertigen iSFP mit Maßnahmenpaketen, Priorisierung, Kostenschätzung und Förderübersicht.
- Sanierung planen: Nutzen Sie den iSFP als langfristige Roadmap für Ihre Sanierung – Schritt für Schritt und mit optimaler Förderstrategie.
Was ist ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP)?
Der individuelle Sanierungsfahrplan iSFP ist ein standardisiertes Beratungsprodukt, das nach Vorgaben des BAFA und der Deutschen Energie-Agentur (dena) erstellt wird. Es handelt sich um einen schriftlichen Plan für die energetische Sanierung eines Wohngebäudes – egal ob Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus.
Der iSFP enthält eine detaillierte Analyse des Ist-Zustands Ihres Gebäudes, konkrete Vorschläge für Sanierungsmaßnahmen in sinnvoller Reihenfolge sowie eine Schätzung der anfallenden Kosten und verfügbaren Fördermittel. Wichtig zu wissen: Der Sanierungsfahrplan ist unverbindlich – Sie sind nicht verpflichtet, die empfohlenen Maßnahmen umzusetzen. Allerdings ist ein iSFP Voraussetzung für den sogenannten iSFP-Bonus, der Ihre BEG-Förderung um 5 Prozentpunkte erhöht.
Erstellt werden darf der iSFP ausschließlich von Energieberaterinnen und Energieberatern, die in der Energieeffizienz-Expertenliste der dena geführt werden. Bei Enwendo arbeiten ausschließlich solche zertifizierten Energie Effizienz Experten. Unsere Berater führen eine umfassende Vor-Ort-Begehung durch, bewerten Heizung, Dämmung, Fenster und Lüftung und erstellen daraus Ihren persönlichen Fahrplan zur Modernisierung.
Jetzt prüfen, ob wir auch in
Ihrer Region aktiv sind.
Wie setzen sich die iSFP-Kosten zusammen?
Die Kosten für einen Sanierungsfahrplan iSFP sind nicht pauschal festgelegt, sondern hängen von mehreren Faktoren ab. Je nach Ausgangssituation variiert der Aufwand für die Energieberatung erheblich.
Relevante Kostentreiber
- Gebäudetyp: Ein Einfamilienhaus ist schneller erfasst als ein Mehrfamilienhaus mit mehreren Wohneinheiten.
- Wohnfläche: Ein Haus mit 120 m² erfordert weniger Aufwand als eines mit 280 m².
- Baujahr: Ein Altbau von 1965 bringt oft komplexere Baukonstruktionen mit als ein Haus von 2005.
- Sanierungsstand: Wurde bereits teilsaniert oder ist das Gebäude weitgehend im Originalzustand?
- Region: In Ballungsräumen sind die Honorare tendenziell höher als in ländlichen Gebieten.
- Gewünschter Detailgrad: Sollen Variantenvergleiche oder weiterführende Fachleistungen (z.B. separate Heizlastberechnung) mit beauftragt werden?
Was ist typischerweise im Honorar enthalten?
Bei seriösen Anbietern umfasst das iSFP-Paket folgende Leistungen:
- Vor-Ort-Begehung mit Fotodokumentation und Aufnahme aller relevanten Bauteile
- Erfassung der Anlagentechnik (Heizung, Warmwasser, Lüftung)
- Energetische Berechnung des Ist-Zustands nach BAFA-Vorgaben
- Ausarbeitung von Maßnahmenpaketen mit Reihenfolge und Zeitplan
- Erstellung des offiziellen iSFP-Sanierungsfahrplans
- Abschlussgespräch zur Erläuterung der Ergebnisse
Was ist NICHT enthalten?
Folgende Leistungen sind in der Regel separat zu vergüten:
- Detaillierte Fachplanung (z. B. Wärmebrückennachweise)
- Baubegleitung der einzelnen Maßnahmen
- Ausführungsplanung für Handwerker
- Separate Förderanträge für jede Einzelmaßnahme
Preisbeispiele nach Anbietertyp:
Online-Anbieter werben häufig mit Preisen ab 650–900 € für einfache Einfamilienhäuser. Der Leistungsumfang ist hier oft schlanker – teilweise ohne ausführliches Vor-Ort-Gespräch, mit Fokus auf digitale Datenerfassung.
Gute lokale Energieberater berechnen erfahrungsgemäß zwischen 1.000 und 1.400 € für ein typisches Einfamilienhaus mit 120–160 m². Dafür erhalten Sie intensive Beratung, genaue Datenerfassung und Anpassung auf Ihr individuelles Nutzerverhalten.
Hochwertige, sehr ausführliche iSFPs – etwa mit mehreren Varianten, umfangreicher Beratungszeit oder für komplexe Mehrfamilienhäuser – können auch 1.600–2.000 € und mehr kosten.
iSFP Kosten konkret: Beispiele aus der Praxis
Konkrete Beispielrechnungen helfen Ihnen, den eigenen Kostenrahmen besser einzuschätzen. Die folgenden Fälle zeigen typische Konstellationen für Hausbesitzer in Deutschland.
Praxisbeispiel 1: Einfamilienhaus in ländlicher Region
Ein Einfamilienhaus, Baujahr ca. 1975, mit 140 m² Wohnfläche in einer ländlichen Region. Das Honorar für Energieberatung und iSFP beträgt 1.300 €. Nach Abzug der BAFA-Förderung von 650 € verbleibt ein Eigenanteil von 650 € für den Eigentümer.
Praxisbeispiel 2: Altbau im städtischen Umfeld
Ein Einfamilienhaus, Baujahr 1955, mit 180 m² Wohnfläche im städtischen Umfeld. Das Honorar liegt bei 1.600 € – der höhere Preis ergibt sich aus dem zusätzlichen Aufwand für die komplexere alte Baukonstruktion. Nach der BAFA-Förderung von 650 € verbleibt ein Eigenanteil von 950 €.
Praxisbeispiel 3: Mehrfamilienhaus mit 3 Wohneinheiten
Ein Mehrfamilienhaus mit 3 Wohneinheiten und ca. 280 m² Wohnfläche. Das Honorar beträgt hier 2.300 €. Der BAFA-Zuschuss liegt bei maximal 850 €, sodass ein Eigenanteil von 1.450 € verbleibt. Bei Präsentation in einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) sind zusätzlich 250 € Zuschuss möglich.
Online-Anbieter im Vergleich
Manche Online-Anbieter werben mit „iSFP ab 650 € nach Förderung”. In diesen Fällen liegt das Bruttohonorar typischerweise knapp über der maximalen BAFA-Förderung – der Leistungsumfang ist entsprechend reduziert.
Unser Ansatz
Wir kalkulieren unsere Preise im Bereich 1.000–1.400 € für Ein- und Zweifamilienhäuser. Dafür legen wir besonderen Wert auf eine gründliche Vor-Ort-Begutachtung, ausführliche Ergebnisbesprechung und eine durchdachte Fördermittelstrategie für Ihr Sanierungsvorhaben.
BAFA-Förderung für den iSFP
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle BAFA fördert die Energieberatung für Wohngebäude – inklusive der Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans. Diese Bundesförderung reduziert Ihren Eigenanteil erheblich.
Fördersätze und Höchstbeträge
- Fördersatz: 50 % der förderfähigen Beratungskosten
- Maximaler Zuschuss für Ein- und Zweifamilienhäuser: 650 €
- Maximaler Zuschuss für Gebäude mit mehr als 2 Wohneinheiten: 850 €
- Zusätzlicher Zuschuss bei Präsentation in einer WEG: 250 €
Ablauf der Förderung
Der BAFA-Antrag kann entweder durch den Eigentümer selbst oder durch den Energieberater mit entsprechender Vollmacht gestellt werden. Der Energieberater liefert die fachlichen Angaben und kann bei der Antragstellung unterstützen. Die Fördersumme wird in der Regel nachträglich ausgezahlt, nachdem der iSFP erstellt und der Verwendungsnachweis beim BAFA eingereicht wurde.
Hinweis
Fristen, Formulare und Portale können sich ändern. Prüfen Sie daher immer den aktuellen Stand auf der BAFA-Webseite!
Enwendo begleitet Sie durch den gesamten Förderprozess: von der Antragstellung über die Dokumentation bis zum Verwendungsnachweis. So stellen Sie sicher, dass alle Nachweise korrekt eingereicht werden und Ihr Fördergeld zuverlässig auf Ihrem Konto landet.
iSFP-Bonus: Mehr Förderung für Sanierungsmaßnahmen
Ein iSFP lohnt sich nicht nur wegen der Beratung selbst, sondern vor allem wegen der zusätzlichen Fördermittel, die Sie bei späteren Sanierungsschritten erhalten können.
Was ist der iSFP-Bonus?
Der iSFP-Bonus ist ein zusätzlicher Förderzuschlag von 5 Prozentpunkten auf viele BEG-Einzelmaßnahmen. Er gilt beispielsweise für Dämmung, Fenstertausch oder Lüftungsanlagen – sofern diese als empfohlene Maßnahmen aus einem gültigen iSFP umgesetzt werden.
Damit erhöht sich die Bonusförderung typischerweise von 15 % auf 20 %. Die förderfähigen Kosten liegen bei bis zu 60.000 € pro Wohneinheit (Stand 2025, BEG-Einzelmaßnahmen).
Konkretes Rechenbeispiel
Ohne iSFP: 15 % Förderung auf 30.000 € Fassadendämmung = 4.500 € Zuschuss.
Mit iSFP: 20 % Förderung auf dieselbe Maßnahme = 6.000 € Zuschuss.
Mehrförderung durch iSFP-Bonus: 1.500 €
Bei größeren Sanierungskosten von 60.000 € beträgt die Differenz sogar 3.000 € – allein durch den iSFP-Bonus. Damit amortisiert sich das iSFP-Honorar oft schon mit der ersten umgesetzten Maßnahme.
Der iSFP-Bonus gilt für bestimmte Maßnahmen und innerhalb einer Frist von typischerweise bis zu 15 Jahren nach Erstellung. Für den Heizungstausch gelten teilweise gesonderte Regeln im Rahmen des Gebäudeenergiegesetzes und der BEG-Heizungsförderung.
Bei Enwendo planen wir die Maßnahmen im iSFP so, dass verschiedene Förderprogramme (BAFA, KfW) optimal kombiniert werden und Sie die richtige Reihenfolge für maximale Einsparpotenziale wählen.
Leistungen, die im iSFP-Preis enthalten sein sollten
Beim Vergleich verschiedener Angebote ist nicht nur der Preis entscheidend, sondern vor allem der enthaltene Leistungsumfang. Seriöse Anbieter wie Enwendo decken folgende Leistungen im Grundhonorar ab:
- Erstgespräch (telefonisch oder online) zur Klärung Ihrer Ziele – etwa Fokus auf Dämmung, Heizungswechsel oder PV-Anlage
- Vor-Ort-Begehung des Gebäudes (Dauer meist 1,5–3 Stunden), inklusive Fotodokumentation und Aufnahme aller Bauteile (Dach, Fassade, Kellerdecke, Fenster, Türen)
- Erfassung und Bewertung der Heizungsanlage samt Wärmeverteilung und Warmwasserbereitung
- Aufnahme von Verbrauchsdaten (Strom, Gas, Öl, Fernwärme) der letzten 1–3 Jahre, sofern vorhanden
- Erstellung der energetischen Berechnung des Ist-Zustands inklusive Kennwerten zu Endenergie, Primärenergie und ggf. CO₂-Kennwerte je nach Berechnungstool
- Ausarbeitung von Maßnahmenpaketen mit zeitlicher Reihenfolge, Kostenschätzung und Darstellung der Förderkulisse
- Erstellung des offiziellen iSFP-Dokuments („Mein Sanierungsfahrplan” + „Umsetzungshilfe für meine Maßnahmen”)
- Abschlussgespräch (online oder vor Ort) zur Besprechung aller Ergebnisse und nächsten Schritte
Legen Sie besonderen Wert auf das Abschlussgespräch, um offene Fragen zu klären, Prioritäten festzulegen (z. B. Dach zuerst oder Heizung zuerst) und einen realistischen Zeitplan für Ihre Sanierung über 5–10 Jahre zu erarbeiten.
Empfehlung: Prüfen Sie beim Vergleich mehrerer Angebote immer genau, welche dieser Punkte enthalten sind und ob die BAFA-Abwicklung unterstützt wird.
Zusatzleistungen: Was kostet neben dem iSFP noch Geld?
Viele Eigentümer benötigen nach der iSFP-Erstellung weitere Unterstützung bei der konkreten Umsetzung. Diese Leistungen sind separat zu vergüten und nicht im iSFP-Preis enthalten:
- Detail-Fachplanung: Wärmebrückennachweis, Lüftungskonzept nach DIN 1946-6, U-Wert-Berechnungen
- Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 zur korrekten Auslegung einer neuen Wärmepumpe oder anderer Heizsysteme
- Erstellung von Förderanträgen für BEG-Einzelmaßnahmen (BAFA) oder KfW-Programme, inklusive Verwendungsnachweis
- Baubegleitung und Qualitätssicherung: Kontrolle der Dämmarbeiten, Organisation von Blower-Door-Tests, Abnahmeprotokolle
- Angebotseinholung und -sichtung: Vergleich verschiedener Handwerksbetriebe für Ihr Sanierungsvorhaben
Grobe Kostenorientierung
Fachplanung und Baubegleitung liegen häufig bei ca. 5–10 % der förderfähigen Investitionskosten der Maßnahme. Bei einer Dachdämmung für 40.000 € wären das etwa 2.000–4.000 € Beraterhonorar.
Die gute Nachricht: Diese zusätzlichen Leistungen können – abhängig von Maßnahme und Förderprogramm – im Rahmen der BEG teilweise mitgefördert werden, sofern sie Bestandteil eines förderfähigen Antrags sind.
Wie läuft die Erstellung eines iSFP mit Enwendo ab?
Von der ersten Anfrage bis zum fertigen Sanierungsfahrplan vergehen typischerweise wenige Wochen. Der Prozess bei Enwendo ist klar strukturiert und transparent:
Schritt 1: Kostenlose Erstberatung
In einem telefonischen oder Online-Gespräch klären wir gemeinsam:
- Gebäudeart (EFH, ZFH, MFH)
- Baujahr und bisherige Sanierungen (Fenster, Dach, Heizung)
- Ihre Sanierungsziele (Energiekosten senken, Komfort erhöhen, CO₂ reduzieren, Fördermaximum ausschöpfen)
Schritt 2: Transparente Angebotserstellung
Sie erhalten ein Angebot mit Pauschalhonorar für den iSFP, klar ausgewiesener erwarteter BAFA-Förderung und voraussichtlichem Eigenanteil.
Schritt 3: BAFA-Antrag
Entweder stellen Sie den Antrag selbst mit unserer Unterstützung, oder wir bereiten alles vollständig für Sie vor – inklusive aller benötigten Daten und Unterlagen.
Schritt 4: Vor-Ort-Termin
Ein zertifizierter Energieberater von Enwendo besucht Ihr Zuhause (meist innerhalb weniger Wochen nach Zuschlag) und nimmt Gebäudehülle und Technik detailliert auf.
Schritt 5: Berechnung und Ausarbeitung
Wir erstellen die energetischen Berechnungen und arbeiten Ihre individuellen Maßnahmenpakete aus. Die Dauer beträgt typischerweise 2–6 Wochen je nach Auftragslage und Komplexität.
Schritt 6: Ergebnispräsentation
In einem Abschlussgespräch (online oder persönlich) übergeben wir Ihnen die offiziellen iSFP-Unterlagen und legen gemeinsam eine grobe Sanierungs-Roadmap fest.
Im Anschluss unterstützen wir Sie optional auch bei der konkreten Maßnahmenplanung und Förderantragsstellung für die einzelnen Sanierungsschritte.
Lohnt sich ein iSFP trotz der Kosten?
Viele Eigentümer sehen zunächst nur die Beratungskosten – die mittel- und langfristigen Einsparungen sind jedoch deutlich größer. Ein iSFP zahlt sich aus mehreren Gründen aus:
Vermeidung teurer Fehlentscheidungen: Wer erst eine neue Heizung einbaut und später dämmt, hat oft eine überdimensionierte und zu teure Anlage. Der iSFP definiert die optimale Reihenfolge der Effizienzmaßnahmen.
Höhere Förderquoten durch iSFP-Bonus: Die zusätzlichen 5 Prozentpunkte bedeuten bei einer Sanierungssumme von 60.000 € bis zu 3.000 € Mehrförderung – damit amortisiert sich ein iSFP-Honorar von 1.200 € sofort.
Reduzierte Energiekosten: Je nach Gebäudezustand und Maßnahmenpaket sind 30–70 % weniger Energieverbrauch möglich. Der iSFP zeigt diese Einsparpotenziale in konkreten Kennwerten.
Bessere Planbarkeit: Statt alles auf einmal und ungeplant zu sanieren, verteilen Sie die Investitionen sinnvoll über 5–15 Jahre – zum Beispiel Dach 2026, Fenster 2028, Heizung 2030.
Wertsteigerung der Immobilie: Energetisch modernisierte Gebäude erzielen höhere Verkaufspreise und sind bei Käufern und Banken beliebter. Der iSFP liefert eine klare Übersicht und transparente Dokumentation des energetischen Zustands.
Aus unserer Erfahrung bei Enwendo zeigt sich: Eine gründliche Beratung spart langfristig deutlich mehr Geld, als sie kostet – besonders bei älteren Gebäuden vor 1995.
Warum iSFP mit Enwendo erstellen?
Enwendo ist eine spezialisierte Energieberatung für Wohngebäude in Deutschland. Wir begleiten Hausbesitzer von der ersten Frage bis zur ausgezahlten Förderung – mit Fokus auf Qualität und Transparenz.
Unsere Stärken:
- Zertifizierte Energieberater aus der Energieeffizienz-Expertenliste mit regionaler Erfahrung
- Fokus auf Ein- und Mehrfamilienhäuser (Bestand)
- Spezialisierung auf energetische Sanierung, Wärmeschutz, Heizsysteme und Fördermittel
- Begleitung der gesamten Kette: vom ersten Beratungsgespräch über den iSFP bis zu Förderanträgen und optionaler Baubegleitung
Unser Preis-Leistungs-Verhältnis liegt im Bereich guter lokaler Anbieter – wir liefern intensive Beratung und hohen Qualitätsanspruch. Im Rahmen des iSFP weisen wir Sie auch auf weitere sinnvolle Leistungen hin, etwa einen neuen Energieausweis, eine Heizlastberechnung oder eine gezielte Beratung zum Heizungstausch.
Jan Wanderer
Energie-Experte bei Enwendo
Nutzen Sie eine unverbindliche Ersteinschätzung Ihrer iSFP-Kosten mit Enwendo und klären Sie, welchen Zuschuss Sie konkret erwarten können.
Fazit
Ein individueller Sanierungsfahrplan ist mehr als ein Dokument – er ist die Grundlage für eine effiziente, förderfähige und wirtschaftlich sinnvolle Sanierung Ihrer Immobilie. Die Kosten für den iSFP amortisieren sich in den allermeisten Fällen schon mit der ersten umgesetzten Maßnahme. Starten Sie jetzt mit einer unverbindlichen Erstberatung bei Enwendo und erfahren Sie, wie Sie Ihre Energiekosten dauerhaft senken können.
Häufige Fragen zu iSFP Kosten
Typische Spanne: 1.000–1.600 € brutto. Nach BAFA-Förderung verbleibt meist ein Eigenanteil von 400–1.000 €, abhängig von Anbieter und Komplexität des Gebäudes.
50 % der Beratungskosten, maximal 650 € für Ein- und Zweifamilienhäuser bzw. 850 € für Mehrfamilienhäuser. Bei WEG-Präsentation sind zusätzlich 250 € möglich.
Ja, Sie zahlen zunächst die Beraterrechnung. Der Zuschuss wird nach Einreichung des Verwendungsnachweises vom BAFA auf Ihr Konto überwiesen.
In der Praxis ca. 10–15 Jahre nutzbar. Für den iSFP-Bonus gelten aktuell Laufzeiten von bis zu 15 Jahren für die Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen.
Für viele Einzelmaßnahmen ist ein iSFP nicht zwingend erforderlich, erhöht aber die Förderung durch den iSFP-Bonus. Bei umfangreicher Sanierung ist ein iSFP dringend zu empfehlen.
Nur Energieberater, die in der Energieeffizienz-Expertenliste für Wohngebäude geführt werden. Enwendo arbeitet ausschließlich mit solchen zugelassenen Experten.