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Energieberater Kosten: Was Sie wirklich einplanen müssen

Jan Wanderer
Jan Wanderer
Energie-Experte bei Enwendo
Stand: 14 Min. Lesezeit

Die Energieberatung in Deutschland gewinnt für Wohngebäude immer mehr an Bedeutung. Ob steigende Heizkosten, verschärfte gesetzliche Anforderungen durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) oder der Wunsch nach staatlichen Fördermitteln – immer mehr Hausbesitzer fragen sich: Was kostet ein Energieberater eigentlich? Das Gute ist: Ein Energieberater sorgt dafür, dass Ihre energetische Sanierung von Anfang an richtig geplant wird – von der Auswahl der passenden Maßnahmen bis zur optimalen Nutzung von Förderprogrammen. Er unterstützt bei der Beantragung von Zuschüssen, erstellt fundierte Berechnungen und begleitet die Umsetzung. Doch welche Energieberater Kosten müssen Sie einplanen, und wie lassen sie sich durch BAFA- und KfW-Förderung deutlich senken? Hier erfahren Sie, wann sich die Investition lohnt – und warum sie für Hausbesitzer oft bares Geld wert ist.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kosten: Die Preise für eine Energieberatung bewegen sich je nach Leistung im mittleren dreistelligen bis niedrigen vierstelligen Bereich.
  • Förderung: Über das BAFA werden bis zu 50 % der Beratungskosten übernommen, zusätzlich kann ein iSFP-Bonus weitere Vorteile bringen.
  • Qualität: Es gibt zwar günstigere Anbieter, doch am Ende entscheidet die Qualität der Beratung darüber, wie viel Geld Sie wirklich sparen – durch optimal genutzte Fördermittel, eine stimmige Sanierungsstrategie und die Vermeidung teurer Fehler.
  • Pflicht: Bei geförderten Sanierungen, beim Heizungstausch und in vielen Fällen des Gebäudeenergiegesetzes ist eine Energieberatung vorgeschrieben.

So gehen Sie vor

  • Bedarf klären – Geht es um Sanierung oder eine Einzelmaßnahme wie Heizlastberechnung?
  • Förderung prüfen – BAFA- oder andere Zuschüsse vor Beauftragung beantragen.
  • Zertifizierten Energieberater wählen – am besten aus der BAFA-/dena-Expertenliste oder direkt über Enwendo (gesamtes Energieberater-Team ist zertifiziert).
  • Angebot einholen & Unterlagen bereitstellen – Baupläne, Energieabrechnungen, Fotos.
  • Beratung durchführen & Ergebnis nutzen – Maßnahmenplan umsetzen, Fördermittel ausschöpfen.

Lohnt sich ein Energieberater trotz der Kosten?

Eine berechtigte Frage, die sich viele Eigentümer stellen: Lohnt sich die Investition überhaupt? Die kurze Antwort: Ja – und zwar aus mehreren Gründen, die über reine Heizkostenersparnis hinausgehen.

Typische Einsparpotenziale nach professioneller Beratung:

GebäudetypBaujahrDurchschnittliche Energieeinsparung
Einfamilienhaus1960–199020–40 % weniger Heizenergie
Mehrfamilienhausvor 198025–35 % weniger Heizenergie
Gut gedämmter Altbaunach 199015–25 % weniger Heizenergie

Beispielrechnung für ein typisches Haus aus den 1970er Jahren:

  • Kosten für einen Energieberater mit iSFP: ca. 1.500 Euro brutto
  • Abzüglich BAFA-Förderung (50 %): 750 Euro Eigenanteil
  • Jährliche Heizkosteneinsparung nach Sanierung: 800–1.200 Euro
  • Amortisation der Beratungskosten: unter einem Jahr

Was viele nicht wissen: Ein Energieeffizienz-Experte ist Voraussetzung für zahlreiche Förderprogramme wie BEG oder KfW 261. Ohne dessen Einbindung verlieren Sie Zugang zu Zuschüssen von mehreren Tausend Euro. Zudem verhindert ein strukturierter Sanierungsfahrplan klassische Fehlinvestitionen – etwa eine überdimensionierte Wärmepumpe oder die falsche Reihenfolge von Dämmung und Heizungstausch.

Energieberater Kosten

Was kostet ein Energieberater konkret?

Die Honorare für Energieberater sind frei verhandelbar und orientieren sich an Gebäude-Typ, Größe, Zustand und dem gewünschten Leistungsumfang. Hier ein Überblick der typischen Preise:

Typische Preisbereiche:

LeistungKosten (brutto)
Erstberatung online/telefonischKostenlos bis 100 Euro
Vor Ort Beratung ohne ausführlichen Bericht300–500 Euro (EFH)
Energieberatung Wohngebäude mit iSFP1.000–2.000 Euro (EFH/ZFH)
iSFP plus Heizlastberechnung1.500–2.500 Euro
Mehrfamilienhaus (6–12 WE)2.500–5.000 Euro

Je nach Projekt rechnen Energieberater auf Stundenbasis (ca. 80–150 Euro pro Stunde) oder als Pauschale ab. Bei komplexen Bestandsimmobilien mit umfangreicher Dokumentation kann der Aufwand höher ausfallen.

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Zahlungsermächtigung BAFA: Was sich zum 01.04.2025 geändert hat

Eine wichtige Änderung betrifft alle, die eine geförderte Energieberatung für Wohngebäude EBW nutzen wollen: Zum 01.04.2025 schaffte das BAFA die sogenannte Zahlungsermächtigung ab.

Was bedeutet das konkret?

ZeitraumZahlungsablauf
Bis 31.03.2025BAFA zahlt Zuschuss direkt an den Energieberater
Ab 01.04.2025Hausbesitzer zahlt komplette Rechnung selbst, erhält Förderung nachträglich per Verwendungsnachweis

Kostet eine Beratung beispielsweise 1.800 Euro, müssen Sie diesen Betrag zunächst vollständig vorstrecken. Die Rückerstattung von 900 Euro (50 %) erfolgt erst nach Prüfung des Verwendungsnachweises durch das BAFA.

Enwendo unterstützt Kunden aktiv bei der Antragstellung und beim Verwendungsnachweis, damit der Zuschuss sicher und zeitnah ankommt.

Von Förderung profitieren: Ohne Energieeffizienz-Experte kaum möglich

Die Energieeffizienz-Expertenliste der dena ist das zentrale Register für qualifizierte Berater in Deutschland. Für die meisten Bundesförderung-Programme ist ein dort eingetragener Energieeffizienz-Experte zwingend vorgeschrieben.

Nur gelistete Experten dürfen:

Wir arbeiten ausschließlich mit gelisteten Energieeffizienz Experten und machen damit alle relevanten Programme für Kunden nutzbar!

Vorsicht vor Billiganbietern!

Zwar gibt es Anbieter, die deutlich niedrigere Pauschalpreise versprechen, doch diese Beratungen sind häufig nicht förderfähig oder bleiben an der Oberfläche. Entscheidend ist, dass die Beratung hochwertig ist – nur dann lohnt sie sich langfristig wirklich.

Welche Fördermittel gibt es für die Kosten einer Energieberatung?

Die Bundesförderung für Energieberatung Wohngebäude (EBW) über das BAFA ist das zentrale Förderprogramm für Beratungskosten. Seit dem 07.08.2024 gelten folgende Fördersätze:

Aktuelle Förderkonditionen:

GebäudetypFördersatzMaximaler Zuschuss
Ein- und Zweifamilienhäuser50 %650 Euro
Wohngebäude ab 3 Wohneinheiten50 %850 Euro (2.000 Euro pro Wohneinheit max. förderfähig)

Die Förderung umfasst die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) sowie den schriftlichen Beratungsbericht. Die Antragstellung muss zwingend vor Beginn der Beratung erfolgen und läuft immer über den Energieeffizienz-Experten. Mehr zu den iSFP-Kosten lesen Sie hier.

Darüber hinaus gibt es weitere Fördermöglichkeiten für Fachplanung und Baubegleitung im Rahmen der BEG (BAFA und KfW), die bei konkreten Sanierungsmaßnahmen greifen.

Wichtig:

BAFA- und KfW-Förderungen müssen immer vor der Beauftragung des Energieberaters beantragt werden. Fehlende oder unvollständige Unterlagen führen häufig zu Verzögerungen oder Ablehnungen. Ein zertifizierter Energieberater übernimmt in der Regel die Antragstellung und sorgt dafür, dass alle Fristen eingehalten werden.

Weitere Infos: BAFA – Bundesförderung Energieberatung für Wohngebäude

Weitere Infos: KfW – Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Modernisierungskredit & Finanzierung der Sanierungskosten

Neben den reinen Beratungskosten stellt sich für viele Eigentümer die Frage: Wie finanziere ich die eigentliche Sanierung?

Gängige Finanzierungsmöglichkeiten:

  • KfW-Kredite für Effizienzhaus-Sanierungen
  • Modernisierungskredite über Hausbanken mit günstigen Konditionen
  • Kombination aus Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten

Eine belastbare Kostenschätzung aus der Energieberatung ist die Grundlage für Bankgespräche und den Kreditrahmen. Die empfohlene Reihenfolge:

  1. Zuerst Energieberatung und iSFP durchführen lassen
  2. Konkrete Maßnahmen und Kosten ermitteln
  3. Mit diesen Zahlen Finanzierungsangebot einholen

Enwendo unterstützt Kunden bei der Zusammenstellung aller Unterlagen für Banktermine – vom iSFP bis zur detaillierten Maßnahmen- und Kostenübersicht.

Wann ist ein Energieberater Pflicht?

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und die Energieeinsparverordnung definieren verschiedene Situationen, in denen eine Beratung vorgeschrieben ist.

Konkrete Pflicht-Fälle:

SituationBeratungspflicht
Nach Erhalt bestimmter Energieausweise (z.B. bei Verkauf älterer Gebäude)Kostenloses Beratungsgespräch seit 2020
Vor Einbau neuer Heizung (bestimmte Konstellationen)Beratungspflicht seit 2024
Für BEG EM und KfW-Effizienzhaus-FörderungFachplanung und Baubegleitung erforderlich

Wichtig: Die Beratung darf in manchen Fällen auch von Schornsteinfegern oder SHK-Betrieben erfolgen. Diese sind aber nicht automatisch für Förderanträge berechtigt. Für Fördergelder-Anträge ist in der Regel ein Energieeffizienz-Experte notwendig.

Wo finde ich einen qualifizierten Energieberater?

Die Auswahl des richtigen Beraters ist entscheidend für Qualität, Fehlervermeidung und Förderfähigkeit Ihrer Modernisierung.

Wichtigste Quellen für die Suche:

  • Energieeffizienz Expertenliste der dena
  • Lokale Energieagenturen und Verbraucherzentrale
  • Bundesweit tätige Energieberatungsunternehmen wie Enwendo

📍 Jetzt neu: Auch in Ihrer Region für Sie da

Unsere zertifizierten Energieberater unterstützen Sie deutschlandweit. Jetzt neu sind wir auch in folgenden Regionen für Sie aktiv:

Aufgaben & Leistungen eines Energieberaters

Ein guter Energieberater im Wohngebäude-Bereich übernimmt weit mehr als nur eine oberflächliche Begehung. Hier die typischen Kernaufgaben im Überblick:

Analyse und Bewertung:

  • Untersuchung der Gebäudehülle (Dach, Fassade, Kellerdecke, Fenster, Türen)
  • Bewertung des Heizsystems (Kessel, Wärmepumpe, Verteilung, Regelung)
  • Ermittlung des Ist Zustand und Vergleich zu GEG-Standards

Maßnahmenplanung:

Der Berater erstellt aus der Analyse ein Maßnahmenpaket mit klaren Prioritäten – etwa: zuerst Dämmung Dach/Kellerdecke, dann Fenstertausch, dann Heizungsmodernisierung.

Zusätzliche Leistungen vieler Energieberater:

  • Erstellung von Energieausweises (Verbrauchs- oder Bedarfsausweis)
  • Heizlastberechnungen für die Planung neuer Heizsysteme
  • Vorbereitung und Begleitung von Förderanträgen
  • Kontrolle der Ausführung (Baubegleitung)

Aktuelle Kürzung der Förderung von Energieberatungen

Seit dem 07.08.2024 sind die Fördersätze für die Energieberatung für Wohngebäude EBW deutlich gesenkt worden.

Was sich konkret geändert hat:

Max. ZuschussVorherSeit 07.08.2024
Einfamilienhaus/Zweifamilien-haus1.300 Euro650 Euro
Mehrfamilienhaus1.700 Euromaximal 850 Euro

Die Begründung laut BAFA/BMWK sind stark gestiegene Antragszahlen bei begrenztem Budget.

Für Sie als Hausbesitzer bedeutet das: Sie haben etwas höhere Eigenanteile bei den Beratungskosten. Die Beratung bleibt dennoch wirtschaftlich sinnvoll, da die Förderungen für Sanierungsmaßnahmen selbst weiterhin attraktiv sind.

So planen Sie Ihre Energieberatung Schritt für Schritt

Eine gute Vorbereitung steigert die Qualität der Beratung deutlich und spart Zeit und Geld.

Empfohlene Reihenfolge:

  1. Ziele klären: Was wollen Sie erreichen? (z.B. Heizkosten senken, Wärmepumpe vorbereiten, Verkauf vorbereiten, Effizienzhaus-Standard erreichen)
  2. Unterlagen sammeln:
    • Baupläne und Baujahr
    • Dokumentation früherer Sanierungen
    • Energieverbrauch der letzten 2–3 Jahre
    • Fotos problematischer Bereiche
  3. Geeigneten Energieeffizienz-Experten auswählen: Achten Sie auf Listung, Referenzen und Spezialisierung

Ein gutes Erstgespräch – telefonisch oder online – klärt Rahmen, Kosten und Zeitplan der Beratung. Machen Sie sich vorab Gedanken über Ihren Budgetrahmen und mögliche Zeitfenster für Bauvorhaben (z.B. „Dachsanierung Sommer 2027”).

Das sind Mitarbeiter der Enwendo GmbH, die einen Sanierungsplan umsetzen.

Vorteile einer professionellen Energieberatung im Detail

Professionelle Beratung bringt mehr als einzelne Handwerkerangebote – sie betrachtet das Gesamtsystem.

Systembetrachtung als Kernvorteil:

  • Wechselwirkungen zwischen Dämmung, Fenster, Lüftung, Heizung und PV-Anlage werden berücksichtigt
  • Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) strukturiert Maßnahmen über 10–15 Jahre mit groben Kostenschätzungen
  • iSFP-Maßnahmen können zusätzliche Förderboni auslösen, sofern Programme verfügbar sind

Entscheidend ist: Der Energieberater sollte unabhängig von einzelnen Herstellern oder Gewerken agieren. Wir arbeiten bewusst herstellerunabhängig, um Kundeninteressen in den Vordergrund zu stellen.

Suche auf der Energieeffizienz-Expertenliste: Worauf achten?

Die dena-Expertenliste ist das zentrale Werkzeug für die Suche nach qualifizierten Beratern.

Praktische Tipps für die Suche:

  • Suchkriterium „Wohngebäude” auswählen
  • Postleitzahl und sinnvollen Suchradius wählen (25–50 km)
  • Leistungsarten aktiv anhaken (iSFP, BEG EM, Effizienzhaus)

Nicht jeder gelistete Experte darf alle Leistungen anbieten – nutzen Sie die Filter nach „BAFA Vor Ort Beratung” oder „KfW Effizienzhaus”.

Bei der Profilprüfung beachten:

  • Spezialisierung (Altbau, Denkmalschutz, Wärmepumpen)
  • Erfahrungen mit vergleichbaren Objekten
  • Bearbeitungszeiten und Verfügbarkeit

Alternativ können Sie direkt einen Termin bei uns buchen – ohne lange Recherche auf der Liste!

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Bin ich verpflichtet, die Vorschläge des Energieberaters umzusetzen?

Kurz gesagt: Nein. Eigentümer bleiben rechtlich frei. Ein Sanierungsfahrplan oder Empfehlungen stellen eine Empfehlung dar, kein „Muss”.

Ausnahmen bestehen bei:

  • Bestimmten Förderungen (v.a. KfW-Effizienzhaus), die definierte Standards erfordern
  • Gesetzlichen Pflichten nach GEG (z.B. Dämmung oberste Geschossdecke bei Eigentümerwechsel)

Wir planen Maßnahmen so, dass sie in Etappen umsetzbar sind und sich an Budget und Lebensplanung der Eigentümer – ob als Mieter, Pächter oder Selbstnutzer – orientieren.

Empfehlung: Setzen Sie zumindest die „No-Regret-Maßnahmen” aus dem iSFP zeitnah um – etwa Dämmung von Rohrleitungen oder Kellerdeckendämmung. Diese rechnen sich fast immer schnell.

Wer darf sich Energieberater nennen – und was ist ein Energieeffizienz-Experte?

Die Berufsbezeichnung „Energieberater” ist nicht geschützt. Theoretisch darf sich jeder so nennen.

Am Markt gibt es Anbieter mit wenig Substanz – etwa Anbieter von reinen Online-Ausweisen ohne Besichtigung für sehr kleines Geld. Diese erfüllen selten die Anforderungen für Fördermittel!

Prüfen Sie also unbedingt vor Auftragsvergabe:

  • Listung bei dena
  • BAFA-Anerkennung
  • KfW-Berechtigung

Unsere Energieberater sind ausschließlich zertifizierte Energieeffizienz-Experten, um Förderfähigkeit und Qualität sicherzustellen.

Wie Sie einen seriösen Energieberater erkennen

Die Qualität der Beratung entscheidet über den Erfolg der späteren energetische Sanierung und den Zugang zu Förderung.

Checkliste für die Auswahl:

  • ✓ Eintrag in der Energieeffizienz Expertenliste
  • ✓ Nachweisbare Referenzen im Wohngebäude-Bereich
  • ✓ Transparente Honorarstruktur und schriftliches Angebot
  • ✓ Vorhandene Berufshaftpflichtversicherung

Bestehen Sie auf einem ausführlichen Vor Ort Termin, bei dem alle relevanten Bauteile und Anlagen betrachtet werden. Das Beratungsergebnis sollte schriftlich, nachvollziehbar und mit klarer Maßnahmenpriorisierung vorliegen.

Vorbereitung auf den Beratungstermin: So nutzen Sie Ihr Geld optimal

Gute Vorbereitung spart unnötige Zusatztermine und damit Kosten. Nutzen Sie die Zeit vor dem Vor Ort Termin effektiv.

Liste der wichtigste Unterlagen:

  • Baujahr und Bauunterlagen (Pläne, Schnitte, Grundrisse)
  • Dokumentation früherer Sanierungen (z.B. „Dach 2012 gedämmt”, „Fenster 2005 getauscht”)
  • Energieabrechnungen der letzten 2–3 Jahre (Heizung, Strom)
  • Fotos von Problemstellen (Schimmel, Zugluft, feuchte Ecken)

Eigene Fragen vorbereiten:

  • „Ist eine Wärmepumpe ab 2027 für mein Haus möglich?”
  • „Welche Faktoren beeinflussen den Weg zum Effizienzhaus 70?”
  • „Welche Maßnahmen haben die beste Kosten-Nutzen-Relation?”

Stellen Sie beim Vor Ort Termin Zugang zu allen wichtigen Räumen sicher: Dachboden, Heizraum, Keller.

Viele denken bei den Energieberater Kosten zunächst an eine zusätzliche Ausgabe – in der Praxis ist es aber oft genau umgekehrt: Wer ohne fachliche Planung loslegt, zahlt am Ende meist deutlich mehr. Ein zertifizierter Energieberater sorgt dafür, dass Maßnahmen perfekt aufeinander abgestimmt sind, Sie jede mögliche Förderung ausschöpfen und keine teuren Planungsfehler passieren. Mein Rat: Holen Sie den Energieberater nicht erst dazu, wenn schon Angebote vorliegen. Je früher Sie ihn einbinden – idealerweise vor der ersten Entscheidung – desto besser lassen sich Kosten optimieren und Fördermittel sichern.

Jan Wanderer

Energie-Experte bei Enwendo

Fazit Energieberater Kosten

Typische Kosten für einen Energieberater liegen bei Ein- und Zweifamilienhäusern zwischen 300 und 2.000 Euro – je nach Umfang und Art der Leistungen. Die aktuelle Förderung durch das BAFA beträgt 50 % der Beratungskosten, maximal 650 bzw. 850 Euro. Für die meisten Förderprogramme ist die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten Pflicht.

Die Investition in eine qualifizierte Energieberatung amortisiert sich in der Regel innerhalb weniger Jahre – durch Förderzuschüsse und geringeren Energieverbrauch. Ein guter iSFP schafft die Grundlage für eine langfristige, entspannte und wirtschaftliche Sanierungsstrategie bis etwa 2040.

Was Enwendo-Kunden erwartet:

  • Zertifizierte Energieeffizienz-Experten mit nachgewiesener Qualifikation
  • Bundesweite Verfügbarkeit auch in Regionen mit wenig lokalen Experten
  • Fördermittelservice von Antrag bis Verwendungsnachweis
  • Transparente Preise ohne versteckte Kosten

Sie möchten wissen, welche Energieberater Kosten konkret für Ihre Immobilie anfallen?

Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch mit Enwendo. Gemeinsam ermitteln wir, welche Beratung und welche Möglichkeiten für Ihr Haus am besten passen – inklusive aller Fördermöglichkeiten, die Ihnen zustehen.

Häufige Fragen zu Energieberater Kosten

Lohnen sich Energieberater Kosten?

Ja – in den meisten Fällen amortisieren sich die Kosten schnell. Ein Energieberater sorgt nicht nur dafür, dass Sanierungsmaßnahmen sinnvoll aufeinander abgestimmt sind, sondern sichert auch den Zugang zu Fördermitteln. Dadurch sparen Sie häufig mehrere Tausend Euro an Investitionskosten und profitieren langfristig von niedrigeren Energiekosten. Entscheidend ist die Qualität der Beratung: Wer nur nach dem günstigsten Angebot sucht, spart kurzfristig – riskiert aber, dass Fördergelder verfallen oder Maßnahmen nicht optimal geplant sind.

Welche Förderung gibt es für Energieberater?

Die Energieberater Kosten Förderung läuft über das BAFA (für Beratungen wie den iSFP) und die KfW (für Baubegleitung). Das BAFA übernimmt bis zu 50 % der Kosten, die KfW ebenfalls bis zu 50 %, je nach Programm und Gebäudeart.

Was kosten KfW-geförderte Energieberater-Leistungen?

Die kfw Energieberater Kosten für eine Baubegleitung liegen je nach Projektgröße zwischen 1.000 und 4.000 €. Mit Förderung reduziert sich der Eigenanteil um bis zu 50 %. Die kfw Energieberater Kostenerstattung erfolgt nach Abschluss der Maßnahme.

Was kostet eine Heizlastberechnung im Rahmen einer Sanierung?

Die Heizlastberechnungskosten liegen meist zwischen 250 und 500 €, je nach Gebäudegröße. Für Neubauten ist sie oft Pflicht, um die Heizungsanlage korrekt zu dimensionieren. Eine direkte Förderung gibt es in der Regel nicht.

Wie hoch sind die Kosten für eine Energieberatung für einen Sanierungsfahrplan?

Die Kosten hängen stark vom Umfang der Beratung ab. Für einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) oder eine Vor-Ort-Energieberatung fallen meist 1.500 bis 2.500 € an – abhängig von Gebäudegröße und Komplexität. Dank BAFA-Förderung werden bis zu 50 % der Kosten übernommen, sodass Ihr Eigenanteil oft deutlich niedriger liegt. Bei begleitenden Leistungen wie dem hydraulischen Abgleich oder der Fördermittelbeantragung kommen weitere Kosten hinzu, die sich aber in der Regel durch Energieeinsparungen und Zuschüsse schnell amortisieren.

Kann ich Energieberater-Kosten steuerlich absetzen?

Ja, Sie können Energieberaterkosten absetzen: Als Handwerkerleistung (§ 35a EStG) sind 20 % der Lohnkosten bis 1.200 € pro Jahr abziehbar.
Bei Vermietung oder Gewerbe zählen die Kosten zu den Werbungskosten oder Betriebsausgaben.

Was sind die BAFA-Energieberater-Kosten?

Die Bafa Energieberater Kosten beziehen sich auf den Eigenanteil nach Förderung. Bei einem iSFP mit 1.800 € Honorar und 650 € BAFA-Zuschuss zahlen Sie nur 1.150 € selbst.

Wer muss den Energieberater bezahlen?

Die Kosten für den Energieberater trägt grundsätzlich der Eigentümer oder die Eigentümergemeinschaft (WEG). Allerdings reduziert die BAFA-Förderung die Ausgaben erheblich: Bis zu 50 % der Beratungskosten werden übernommen, bei Sanierungsfahrplänen zusätzlich mit iSFP-Bonus. Bei vermieteten Objekten können die Kosten außerdem als Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden.

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