Stand: 10.02.2026
Im Rahmen des neuen „Klimaschutzprogramms 2026“ hat Bundesumweltminister Carsten Schneider höhere staatliche Zuschüsse für energetische Sanierungen angekündigt. Ziel ist es, die Kostenbeteiligung des Staates bei der Modernisierung von Gebäuden zu erhöhen, um Klimaziele schneller zu erreichen und gleichzeitig Haushalte mit geringem Einkommen zu entlasten. Laut dem jüngsten Bericht sollen Eigentümer mit geringerem Einkommen künftig bis zu 40 % der förderfähigen Sanierungskosten erstattet bekommen – mehr als bisher üblich.
Worum geht es konkret?
Die geplanten Anpassungen gelten vor allem für Maßnahmen wie:
- Austausch älterer Heizsysteme durch klimafreundliche Alternativen
- Gebäudedämmung und Fenstertausch zur Reduktion des Energiebedarfs
- Energetische Sanierungsmaßnahmen im Bestand
Besonders Haushalte mit niedrigerem zu versteuerndem Einkommen sollen von den höheren Zuschüssen profitieren. Das Ziel ist eine wirtschaftlich tragfähige Sanierung für breitere Gesellschaftsschichten.
Warum das wichtig ist
Die Änderungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem viele Eigentümer den Sanierungsstau aufbrechen wollen. Höhere Zuschüsse können:
- die finanzielle Hürde für Sanierungen deutlich senken
- die Nachfrage nach energieeffizienten Heizungen und Dämmung erhöhen
- und langfristig Energiekosten für Haushalte senken
👉 Tipp: Prüfen Sie frühzeitig, welche Sanierungsmaßnahmen für Ihr Gebäude anstehen – eine Kombination aus Dämmung, Heizungsmodernisierung und Effizienztechnik lohnt sich besonders bei höheren Zuschüssen.
Quelle
Welt.de: „Bis zu 40 Prozent Kostenübernahme für Haus-Dämmung und Öko-Heizung – Umweltminister stellt Pläne vor“, 10.02.2026