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Reform des Heizungsgesetzes: Große Gesetzesänderungen für 2026 geplant

Jan Wanderer
Jan Wanderer
Energie-Experte bei Enwendo
Stand: 2 Min. Lesezeit

Stand: 30.01.2026

Frau legt Hand auf Heizung

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) steht vor einer umfassenden Reform, die für alle Hauseigentümer in Deutschland erhebliche Folgen haben wird. Nach neuesten Berichten sollen gemeinsame Eckpunkte bis Ende Januar 2026 stehen, bevor der parlamentarische Prozess im Frühjahr beginnt. Ziel der Reform ist es, die Vorgaben zur energetischen Sanierung, Heizungs- und Energieeffizienz klarer, verständlicher und planbarer zu machen – und gleichzeitig klimafreundliches Heizen weiter zu fördern.  

Was konkret geplant ist

Nach dem aktuellen Zeitplan sollen bis Mai 2026 sowohl die überarbeitete GEG-Fassung als auch die neue EU-Gebäuderichtlinie gemeinsam verabschiedet werden. Das bedeutet:

  • bessere Abstimmung zwischen Bundes- und EU-Vorgaben
  • neue Anforderungen an erneuerbare Energien im Gebäudebestand
  • potenziell ein neuer Name für das Gesetz: Gebäudemodernisierungsgesetz
    Diese Reform könnte die Weichen dafür stellen, wie in Deutschland künftig geheizt und saniert wird – insbesondere im Hinblick auf Klimaziele und Förderung.  

Warum das für Hausbesitzer wichtig ist

Aktuell gilt: Wenn Sie eine Heizung erneuern oder ein Gebäude modernisieren, müssen Sie sich bereits jetzt an bestimmte Mindeststandards halten. Mit der Reform stehen nun aber weitere, klarere Vorgaben bevor. Dazu zählen vermutlich:

  • verbindlichere Anforderungen an den Anteil erneuerbarer Energien
  • zusätzliche Vorgaben zur Energieeffizienz bestehender Gebäude
  • neue Sanierungsfahrpläne für Bestandsimmobilien

Für Eigentümer bedeutet das: Planungs- und Investitionssicherheit gewinnen an Bedeutung, denn schon heute sollten Modernisierungen so ausgelegt sein, dass sie auch künftigen Gesetzesanforderungen entsprechen.

Wie Sie jetzt richtig reagieren

  • Frühzeitig prüfen, ob Sanierungen anstehen – und diese mit einem Sanierungsfahrplan begleiten.
  • Fördermöglichkeiten nutzen, denn viele Programme sind bereits an energieeffiziente Maßnahmen gekoppelt.
  • Beratung in Anspruch nehmen, um nicht am Ende nur den Mindestanforderungen zu entsprechen, sondern langfristig Kosten zu sparen.

👉 Tipp: Speziell bei einem geplanten Heizungstausch kann ein modernes, klimafreundliches System wie eine Wärmepumpe oder Hybridlösung nicht nur jetzt, sondern auch nach der Reform von Vorteil sein.

Quelle

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