Die KfW ist Deutschlands größte Förderbank und einer der wichtigsten Akteure, wenn es um die Finanzierung von Wohnungsbau, energetischer Sanierung und erneuerbaren Energien geht. Mit einem jährlichen Fördervolumen im zweistelligen Milliardenbereich unterstützt die Kreditanstalt für Wiederaufbau Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen dabei, ihre Vorhaben zu verwirklichen – von der klimafreundlichen Heizung über den Neubau bis hin zur umfassenden Gebäudesanierung.
Doch bei der Vielzahl an Programmen, Nummern und Förderarten verliert man schnell den Überblick. Welche Förderung passt zu Ihrem Vorhaben? Wie hoch sind die maximalen Beträge? Und wie stellen Sie den Antrag richtig? Dieser Artikel liefert Ihnen eine vollständige Übersicht über alle aktuellen kfw förderprogramme und zeigt, wie Sie die staatliche Unterstützung optimal für Ihr Projekt nutzen können.
Das Wichtigste in Kürze
- Die KfW ist Deutschlands wichtigste Förderbank und unterstützt Bau, Sanierung, Heizungstausch und erneuerbare Energien mit Krediten, Zuschüssen und Tilgungszuschüssen.
- Es gibt drei Förderarten: Direktzuschuss, Förderkredit und Kredit mit Tilgungszuschuss.
- Für energetische Sanierungen ist das BEG-Programm 261 zentral – mit Krediten bis 120.000 Euro pro Wohneinheit und bis zu 25 % Tilgungszuschuss.
- Für Einzelmaßnahmen steht seit 2024 der Ergänzungskredit 358/359 zur Verfügung (bis 120.000 Euro, mit Zinsvorteilen für Einkommen < 90.000 Euro).
- Die Heizungsförderung 458 ermöglicht Zuschüsse bis 70 %, kombinierbar mit Boni.
- Viele Programme werden über die Hausbank beantragt – Zuschüsse dagegen über das Online-Portal der KfW.
- Frühzeitige Planung ist wichtig, da der Antrag vor Beginn des Vorhabens gestellt werden muss.
So gehen Sie vor
- Ziele festlegen: Klären Sie, ob Sie sanieren, modernisieren, eine Heizung tauschen oder erneuerbare Energien integrieren möchten.
- Beratung einholen: Für BEG-Programme ist ein Energieeffizienz-Experte Pflicht; auch bei anderen Projekten hilft eine Beratung bei der Programmauswahl.
- Passendes Programm wählen: Entscheiden Sie zwischen BEG 261, Ergänzungskredit 358/359, Heizungsförderung 458, Programm 270 oder weiteren passenden Förderlinien.
- Antrag richtig stellen: Kredite laufen über Ihre Hausbank, Zuschüsse über das KfW-Zuschussportal. Stellen Sie den Antrag immer vor Beginn der Maßnahme.
- Förderzusage abwarten: Starten Sie erst nach Bewilligung – ein verfrühter Baubeginn kostet die gesamte Förderung.
- Maßnahmen fachgerecht umsetzen: Beauftragen Sie qualifizierte Fachunternehmen und halten Sie die technischen Standards ein.
- Nachweise einreichen: Nach Abschluss bestätigt Ihr Energieeffizienz-Experte die ordnungsgemäße Durchführung und Sie reichen alle Unterlagen ein.
Was ist die KfW-Förderung und wie funktioniert sie?
Die KfW-Förderung ist ein staatliches Finanzierungsinstrument, das seit 1948 den Auftrag hat, gesellschaftlich wichtige Investitionen zu unterstützen. Als Förderbank des Bundes vergibt die KfW keine klassischen Bankgeschäfte, sondern konzentriert sich ausschließlich auf förderungswürdige Bereiche wie Klimaschutz, Wohnungsbau und Innovation.
Die drei Förderarten im Überblick
Die KfW unterscheidet grundsätzlich zwischen drei verschiedenen Förderarten, die je nach Programm und Zielgruppe zum Einsatz kommen:
Direktzuschüsse sind nicht rückzahlbare finanzielle Mittel, die Sie direkt erhalten. Diese eignen sich besonders für kleinere Maßnahmen wie den Einbau einer neuen klimafreundlichen Heizung oder Umbaumaßnahmen zur Barrierereduzierung.
Förderkredite bieten Ihnen zinsgünstige Darlehen zu Konditionen, die oft deutlich unter dem Marktniveau liegen. Diese Kredite können Laufzeiten von bis zu 30 Jahren haben und sind ideal für größere Investitionen wie Neubau oder umfassende Sanierungen.
Kredite mit Tilgungszuschuss kombinieren beide Vorteile: Sie erhalten einen günstigen Kredit und bekommen gleichzeitig einen Teil des Kreditbetrags erlassen. Der Tilgungszuschuss wird Ihrem Darlehenskonto gutgeschrieben und reduziert so die Restschuld.
Antragstellung über Partner oder direkt
Die meisten KfW-Programme können Sie nicht direkt bei der Förderbank beantragen. Stattdessen erfolgt die Antragstellung über durchleitende Banken wie Ihre Sparkasse oder Hausbank. Diese prüfen Ihre Bonität und leiten den Förderantrag an die KfW weiter. Nur bei Zuschüssen nutzen Sie oft das digitale Zuschussportal der KfW direkt.
Förderkredite für Sanierung und Bestandsgebäude
Die energetische Sanierung von Bestandsimmobilien ist ein Kernbereich der KfW-Förderung und bietet besonders attraktive Konditionen durch die Kombination aus günstigen Krediten und hohen Tilgungszuschüssen.
Programm 261 – Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG WG)
Das BEG-Programm (KfW 261) ist die zentrale Förderung für die Sanierung von Wohngebäuden zu einem KfW-Effizienzhaus-Standard. Der maximale Kreditbetrag beträgt 120.000 Euro pro Wohneinheit für eine Vollsanierung, wobei Sie zusätzlich einen Tilgungszuschuss von bis zu 25 Prozent erhalten können.
Die Höhe des Tilgungszuschusses hängt vom erreichten Effizienzhaus-Standard ab:
- Effizienzhaus 40: 25% Tilgungszuschuss
- Effizienzhaus 55: 20% Tilgungszuschuss
- Effizienzhaus 70: 15% Tilgungszuschuss
- Effizienzhaus 85: 10% Tilgungszuschuss
- Effizienzhaus 100: 5% Tilgungszuschuss
Wichtige Voraussetzung: Das Gebäude muss mindestens fünf Jahre alt sein und der Standard muss durch einen Energieeffizienz-Experten bestätigt werden.
Programm 358/359 – Einzelmaßnahmen Ergänzungskredit
Wenn Sie bereits Zuschüsse für Einzelmaßnahmen erhalten haben, können Sie zusätzlich einen Ergänzungskredit von bis zu 120.000 Euro pro Wohneinheit beantragen. Haushalte mit einem Jahreseinkommen bis 90.000 Euro profitieren dabei von einem zusätzlichen Zinsvorteil.
Zuschussförderungen ohne Rückzahlung
Neben den zinsgünstigen Krediten bietet die KfW auch direkte Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Diese sind besonders attraktiv für kleinere Maßnahmen oder als Ergänzung zu anderen Finanzierungen.
Heizungsförderung
Programm 458 – Heizungsförderung für Privatpersonen
Die KfW-Heizungsförderung ist besonders großzügig und kann bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten abdecken. Die Grundförderung beträgt 30 Prozent für klimafreundliche Heizungen wie Wärmepumpen, Biomasseheizungen oder Anschluss an ein Wärmenetz.
Zusätzliche Boni können Sie kombinieren:
- Geschwindigkeitsbonus: 20% für den frühzeitigen Austausch funktionsfähiger Altanlagen
- Einkommensbonus: 30% für Haushalte mit einem Jahreseinkommen unter 40.000 Euro
- Effizienzbonus: 5% für besonders emissionsarme Wärmepumpen
Die maximale förderfähige Investitionssumme beträgt 30.000 Euro pro Wohneinheit, zusätzlich gibt es einen Emissionsminderungszuschlag von 2.500 Euro für bestimmte Biomasseheizungen.
Programm 459 – Heizungsförderung für Unternehmen in Wohngebäuden
Vermieter und Unternehmen können ebenfalls von der Heizungsförderung profitieren, allerdings ohne den Einkommensbonus und mit teilweise anderen Konditionen.
Barrierereduzierung und altersgerechtes Wohnen
Zuschuss 455-B – Altersgerecht Umbauen
Wichtiger Hinweis: Dieses Programm hat derzeit einen Antragsstopp. Neue Anträge können nicht gestellt werden.
Kredit 159 – Altersgerecht Umbauen
Als Alternative zum Zuschuss bietet die KfW einen zinsgünstigen Kredit von bis zu 50.000 Euro für Maßnahmen zum Abbau von Barrieren und Verbesserung der Einrichtungen. Gefördert werden etwa der Umbau von Bädern, die Verbesserung der Zugänglichkeit oder Maßnahmen zum Einbruchschutz.
Erneuerbare Energien Förderung
Die Förderung erneuerbarer Energien ist ein zentraler Baustein der deutschen Energiewende und wird von der KfW mit attraktiven Konditionen unterstützt.
Programm 270 – Erneuerbare Energien Standard
Dieses Programm finanziert Anlagen zur Erzeugung von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien. Gefördert werden unter anderem:
- Photovoltaik-Anlagen auf Dächern, an Fassaden oder als Freiflächenanlagen
- Windkraftanlagen für die dezentrale Energieversorgung
- Wasserkraftanlagen zur Stromerzeugung
- Biogas-Anlagen für die Strom- und Wärmeerzeugung
- Batteriespeicher zur Speicherung von Solarstrom
- KWK-Anlagen (Kraft-Wärme-Kopplung) für die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme
Die Finanzierung kann bis zu 100 Prozent der Investitionssumme betragen, mit Laufzeiten von bis zu 20 Jahren. Besonders praktisch: Die ersten Jahre können tilgungsfrei gestaltet werden, was die anfängliche Belastung reduziert.
Das Programm ist flexibel mit anderen KfW-Programmen und regionalen Förderungen kombinierbar, wodurch Sie Ihre Investitionen optimal finanzieren können.
KfW-Effizienzhaus Standards und Förderhöhen
Die KfW-Effizienzhaus-Standards sind das Herzstück der energetischen Förderung und bestimmen maßgeblich die Höhe Ihrer Förderung. Je niedriger die Kennzahl, desto energieeffizienter ist das Gebäude und desto höher fällt der Tilgungszuschuss aus.
Die wichtigsten Effizienzhaus-Standards
| Effizienzhaus-Standard | Energieverbrauch im Vergleich zu Referenzgebäude | Tilgungszuschuss (max.) |
|---|---|---|
| Effizienzhaus 40 | 40% des Referenzwerts | 25% (37.500 Euro) |
| Effizienzhaus 55 | 55% des Referenzwerts | 20% (30.000 Euro) |
| Effizienzhaus 70 | 70% des Referenzwerts | 15% (22.500 Euro) |
| Effizienzhaus 85 | 85% des Referenzwerts | 10% (15.000 Euro) |
| Effizienzhaus 100 | 100% des Referenzwerts | 5% (7.500 Euro) |
| Effizienzhaus Denkmal | Angepasste Anforderungen für denkmalgeschützte Gebäude | 10% (15.000 Euro) |
Zusätzliche Qualitätssiegel
Das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) kann zusätzliche Fördermittel erschließen. Gebäude mit QNG-Zertifizierung erhalten in vielen Förderprogrammen höhere Kreditbeträge und bessere Konditionen.
Die Erneuerbare-Energien-Klasse (EE) wird vergeben, wenn mindestens 65 Prozent des Energiebedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Diese Klasse kann zusätzliche Förderpunkte bringen.
Beantragung und Ablauf der KfW-Förderung
Die erfolgreiche Beantragung einer KfW Förderung erfordert eine sorgfältige Planung und die Einhaltung bestimmter Abläufe. Besonders wichtig: Der Antrag muss immer vor Beginn des Vorhabens gestellt werden.
Schritt-für-Schritt Anleitung
1. Planung und Beratung Beginnen Sie mit einer qualifizierten Energieberatung. Für BEG-Programme ist die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten verpflichtend. Diese erstellen nicht nur die erforderlichen Nachweise, sondern helfen auch bei der optimalen Programmauswahl.
2. Programmauswahl und Antragstellung Wählen Sie das passende Programm aus und stellen Sie den Antrag über Ihre durchleitende Bank oder direkt bei der KfW (bei Zuschüssen). Wichtig: Die meisten Förderkredite werden über Partnerbanken wie Ihre Sparkasse abgewickelt.
3. Förderzusage abwarten Beginnen Sie erst nach Erhalt der Förderzusage mit Ihrem Vorhaben. Ein vorzeitiger Beginn führt zum Verlust der Förderung.
4. Durchführung nach Standards Führen Sie alle Maßnahmen entsprechend den technischen Mindestanforderungen durch. Achten Sie auf die Beauftragung qualifizierter Fachunternehmen.
5. Nachweis und Bestätigung Nach Abschluss müssen Sie die ordnungsgemäße Durchführung durch Ihren Energieeffizienz-Experten bestätigen lassen.
Erforderliche Unterlagen
Für Kreditanträge benötigen Sie:
- Vollständig ausgefüllte Antragsformulare des jeweiligen Programms
- Bestätigungen von Energieeffizienz-Experten (bei BEG-Programmen)
- Detaillierte Kostenaufstellungen und Angebote
- Nachweise zur Bonität und Einkommenssituation
- Bauanträge oder Baugenehmigungen (bei Neubau)
Für Zuschussanträge sind erforderlich:
- Online-Antragsformulare über das KfW-Zuschussportal
- Bestätigungen qualifizierter Experten oder Sachverständiger
- Nach Abschluss: Rechnungen und Verwendungsnachweise
Hinweis
Die meisten Programme haben keine festen Antragstermine, sondern werden nach dem Prinzip “first come, first served” bearbeitet. Allerdings können Förderprogramme bei Ausschöpfung der Jahresbudgets gestoppt werden. Planen Sie daher rechtzeitig und informieren Sie sich regelmäßig über die aktuelle Verfügbarkeit auf der KfW-Website.
Vorteile und Kombinationsmöglichkeiten
Die KfW Förderprogramme bieten zahlreiche Vorteile, die über die reine Finanzierung hinausgehen und clever kombiniert werden können.
Ihre finanziellen Vorteile
Zinssätze unter Marktniveau: KfW-Kredite werden durch Staatsgarantien besonders günstig finanziert. Die Zinssätze liegen oft deutlich unter denen herkömmlicher Bankkredite, mit Zinsbindungen von bis zu 20 Jahren für Planungssicherheit.
Lange Laufzeiten: Mit Kreditlaufzeiten von bis zu 30 Jahren können Sie Ihre monatliche Belastung gering halten. Viele Programme bieten zudem tilgungsfreie Anfangsjahre.
Hohe Finanzierungsquoten: Die KfW finanziert oft bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten, bei Sanierungen sogar darüber hinaus, wenn Sie verschiedene Programme kombinieren.
Kombinieren Sie strategisch
Verschiedene KfW-Programme: Sie können oft mehrere KfW Förderprogramme für ein Vorhaben nutzen. Beispielsweise lassen sich Sanierungskredite mit Heizungsförderung und erneuerbaren Energien kombinieren.
KfW plus regionale Förderung: Viele Bundesländer, Kommunen und Energieversorger bieten zusätzliche Fördermittel, die parallel zu KfW-Programmen beantragt werden können.
Steuerliche Vorteile: Bei selbstgenutzten Immobilien können Sie alternativ zur BAFA-Förderung steuerliche Abschreibungen nach § 35c EStG nutzen.
Praktisches Beispiel einer Kombination
Eine Familie saniert ihr Einfamilienhaus und kombiniert geschickt verschiedene Förderprogramme:
- BEG-Kredit 261: 120.000 Euro für Vollsanierung zum Effizienzhaus 70 mit 15% Tilgungszuschuss
- Heizungsförderung 458: 70% Zuschuss für neue Wärmepumpe
- Erneuerbare Energien 270: Zusätzlicher Kredit für Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher
- Kommunale Förderung: 2.000 Euro Bonus der Stadt für energetische Sanierung
Sonderprogramme und weitere KfW Förderungen
Neben den Hauptprogrammen bietet die KfW verschiedene Sonderprogramme für spezielle Zielgruppen und Vorhaben.
Programm 134 – Genossenschaftlich Wohnen
Dieses Programm fördert innovative Wohnprojekte und Genossenschaften mit besonderen sozialen oder ökologischen Ansätzen. Es unterstützt den Bau oder Kauf von Genossenschaftsanteilen und die Modernisierung gemeinschaftlicher Wohngebäude.
Programm 308 – Familienwohneigentum (Bestand)
Familien mit Kindern erhalten spezielle Konditionen beim Kauf und der Sanierung von Bestandsimmobilien. Die Förderhöhe variiert nach Kinderzahl und erreicht bei entsprechender Sanierung bis zu 150.000 Euro pro Wohneinheit.
Ergänzungskredit zur Heizungsförderung
Während Sie auf die Auszahlung Ihres BAFA-Zuschusses warten, können Sie die Maßnahme über einen KfW-Ergänzungskredit vorfinanzieren. Dieser wird nach Zuschusseingang automatisch getilgt.
Zinsvergünstigungen für einkommensschwache Haushalte
Haushalte mit einem Jahreseinkommen bis 90.000 Euro erhalten bei vielen Programmen zusätzliche Zinsvergünstigungen. Dies macht die Förderung auch für mittlere Einkommen attraktiver.
Programme für Unternehmen
Energieeffizienz in Unternehmen: Gewerbetreibende können von speziellen Programmen für Investitionen in Energieeffizienz, erneuerbare energien und Digitalisierung profitieren.
Kommunen und öffentliche Einrichtungen: Städte, Gemeinden und öffentliche Einrichtungen erhalten Unterstützung für Infrastrukturprojekte, Bildungsstätten und Umweltschutzmaßnahmen.
Durchleitende Banken: Ihre Sparkasse oder Hausbank ist der erste Ansprechpartner für KfW-Kredite. Die Berater vor Ort kennen sowohl die KfW-Programme als auch regionale Fördermöglichkeiten und können eine ganzheitliche Finanzierungsberatung anbieten.
Eine durchdachte Bestandsaufnahme mit Energieberater vor Beginn ist Gold wert: Wer frühzeitig den Zustand seines Gebäudes kennen- und dokumentiert sowie realistische Maßnahmenpakete schnürt, sichert nicht nur die Förderfähigkeit, sondern verhindert Nachforderungen und verzögerte Auszahlungen.
Jan Wanderer
Energie-Experte bei Enwendo
Beratung durch qualifizierte Energie-Effizienz-Experten
Für alle BEG-Programme ist die Einbindung zertifizierter Energieberater verpflichtend. Diese finden Sie in der Expertendatenbank des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder Sie sprechen mit einem unserer Energie-Effizienz-Experten direkt bei Ihnen vor Ort! Unsere Fachleute begleiten Sie kompetent bei der Auswahl der passenden Förderprogramme und unterstützen Sie bei der optimalen Planung und Umsetzung Ihres Vorhabens.
Dies ermöglicht es Ihnen, die vielfältigen Fördermittel optimal zu nutzen und Ihre Investitionen nachhaltig zu refinanzieren. So profitieren Sie nicht nur von attraktiven Konditionen, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.
Starten Sie jetzt mit Ihrer Förderplanung – denn je früher Sie sich informieren und beraten lassen, desto besser können Sie die Fördermöglichkeiten für Ihr individuelles Vorhaben ausschöpfen.
Häufige Fragen zur KfW Förderung
Grundsätzlich können Privatpersonen, Unternehmen, Kommunen und gemeinnützige Organisationen KfW-Programme nutzen. Wichtig ist immer, daß der Antrag vor Beginn der Maßnahme gestellt wird.
Ein Tilgungszuschuss reduziert nachträglich die Darlehensschuld, ohne daß Sie das Geld zurückzahlen müssen. Die Höhe richtet sich nach Programm und Effizienzstandard.
Für Kredite ja – sie werden über Ihre Hausbank oder Sparkasse beantragt. Zuschüsse (z. B. Heizungsförderung 458) stellen Sie dagegen direkt im KfW-Zuschussportal.
Ja, viele Programme sind kombinierbar, zum Beispiel BEG-Sanierungskredite mit dem Programm 270 für Photovoltaik. Entscheidend ist, daß keine Doppelförderung für dieselbe Maßnahme entsteht.
Je nach Programm und Bank dauert die Prüfung meist einige Wochen. Beginnen dürfen Sie aber erst, wenn die offizielle Zusage vorliegt, sonst geht die Förderung verloren.