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Förderquoten 2026: Bis zu 55 % Zuschuss für Sanierungen und Heizungsmodernisierung möglich

Jan Wanderer
Jan Wanderer
Energie-Experte bei Enwendo
Stand: 3 Min. Lesezeit

Stand: 10.02.2026

Für Hauseigentümer in Deutschland bieten sich 2026 besonders attraktive Förderchancen im Bereich der energetischen Sanierung und beim Heizungstausch. Aktuelle Berichte zeigen, dass sich durch die Kombination mehrerer staatlicher und regionaler Programme in der Praxis Förderquoten von bis zu etwa 55 % der förderfähigen Kosten ergeben können – ohne zusätzliche Bonusprogramme wie Klimageschwindigkeits- oder Einkommensbonus. Diese Entwicklung stärkt die Wirtschaftlichkeit von Investitionen in Energieeffizienz erheblich und könnte viele Sanierungs- und Heizungsprojekte beschleunigen.  

Installation Heizkörper

So setzen sich die Zuschüsse zusammen

In Deutschland gibt es für Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen verschiedene Zuschuss-Systeme, die sich gegenseitig ergänzen:

  • Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)– die zentrale staatliche Förderung für energetische Sanierungen und Heizungen wird über BAFA und die KfW abgewickelt. Sie unterstützt u. a. Dämmung, Fenstertausch und den Austausch alter Heizungen durch moderne, klimafreundliche Systeme wie Wärmepumpen.  
  • Regionale Modernisierungsboni– viele Städte und Kommunen (z. B. Frankfurt am Main) bieten zusätzlich eigene Zuschüsse, die zusammen mit der Bundesförderung höhere Gesamtquoten ermöglichen.  

Kombiniert man diese Programme, können Zuschüsse in der Praxis häufig bei etwa 55 % der anrechenbaren Sanierungskosten liegen – und das ohne weitere Sonder- oder Bonusprogramme. Das entspricht bei einem für eine Förderung angesetzten Volumen von z. B. 30.000 € Förderfähigen Kosten rund 16.500 € Zuschuss direkt vom Staat und der Kommune.  

Was wird konkret gefördert?

Zu den typischen Maßnahmen, die mit diesen Zuschüssen kombiniert werden können, zählen unter anderem:

  • Austausch alter Heizungen gegen klimafreundliche Systeme wie Wärmepumpen, Biomasseanlagen oder Solarthermie.
  • Verbesserung der Gebäudehülle durch Dämmung von Dach, Fassade oder Kellerdecke.
  • Austausch von Fenstern und Türen zur Reduktion von Wärmeverlusten.

Die BEG-Förderung deckt sowohl einzelne energetische Maßnahmen als auch umfassende Sanierungen ab (z. B. Effizienzhaus-Sanierungen), wobei für jede Maßnahme bestimmte Voraussetzungen gelten, etwa hinsichtlich technischer Mindestanforderungen und Antragstellung vor Maßnahmenbeginn.  

Warum das für Eigentümer jetzt relevant ist

Hohe Förderquoten machen energetische Modernisierungen und Heizungstausch heute deutlich attraktiver als noch vor wenigen Jahren. Besonders wichtig:

  • Kombinierte Zuschüsse senken den Eigenanteil spürbar – auch kleinere Projekte werden dadurch wirtschaftlich realisierbar.
  • Wärmepumpen und andere klimafreundliche Heizsysteme bleiben weiterhin ein Schwerpunkt staatlicher Förderung.
  • Viele regionale Programme bieten darüber hinaus weitere Boni, die Zuschussquoten noch weiter erhöhen können.  

Wer bei der Planung eng mit einem Energieberater zusammenarbeitet und die Förderlandschaft sorgfältig ausschöpft, kann Förderquoten von deutlich über 50 % erreichen – ein starker Impuls für die Heizungs- und Sanierungswende.

👉 Tipp: Erstellen Sie gemeinsam mit einem Energieberater einen Förderfahrplan, der sowohl staatliche als auch regionale Programme berücksichtigt. So sichern Sie maximale Zuschüsse und minimieren Ihren Eigenanteil.

Quelle

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