++ Trotz der hohen Nachfrage können wir weiterhin Termine innerhalb weniger Wochen anbieten. ++

Energiepreise 2026: Strom und Gas könnten endlich sinken – was das für Haushalte und Sanierung bedeutet

Jan Wanderer
Jan Wanderer
Energie-Experte bei Enwendo
Stand: 3 Min. Lesezeit

Stand: 30.01.2026

Energiepreise 2026

Die Energiepreise in Deutschland stehen an einem Wendepunkt, der für Verbraucher, Immobilienbesitzer und Sanierer große Bedeutung hat. Nach Jahren hoher Kosten erwarten Branchenexperten, Energieversorger und Netzbetreiber für 2026 einen spürbaren Preisrückgang bei Strom und Gas. Diese Entwicklung hat sowohl kurzfristige finanzielle Auswirkungen als auch langfristige Folgen für Investitionsentscheidungen in Heizung, Dämmung und Energieeffizienz.

Warum die Preise 2026 sinken sollen

Nach neuesten Einschätzungen von Branchenakteuren wie dem Energiekonzern RWE und der Bundesnetzagentur entstehen 2026 Entlastungen für Verbraucher durch mehrere Faktoren:

  • Der Bund bezuschusst die Netzentgelte mit mehreren Milliarden Euro, was die Kosten für Stromtransport und -verteilung senkt.
  • Gleichzeitig sind Energiepreise für Strom und Gas 2025 bereits gefallen, und diese Entwicklung setzt sich laut Experten in 2026 fort.  

RWE-Chef Markus Krebber erwartet, dass sowohl Strom- als auch Gaspreise im Jahresverlauf weiter sinken oder zumindest stabil bleiben, weil die Kosten für Erzeugung und Netznutzung sinken und staatliche Maßnahmen preisdrückend wirken. Auch nach Angaben der Bundesnetzagentur könnten die Belastungen für Haushalte durch niedrigere Netzentgelte abgesenkt werden.  

Was das für Verbraucher konkret bedeutet

Wenn sich dieser Trend bestätigt, könnten viele Haushalte im Jahr 2026 spürbar weniger für Energie zahlen als in den Jahren zuvor. Schon jetzt zeigen Vergleichsdaten:

  • Strompreise sind seit 2025 gesunken, teils um über acht Prozent im Durchschnitt, und dieser Trend könnte sich fortsetzen.  

Diese Entwicklung hat direkte Auswirkungen auf die Gesamtkosten von energetischen Sanierungen und Heizungsmodernisierungen:

  • Laufende Stromkosten sinken, was die Betriebskosten für elektrische Heizsysteme wie Wärmepumpen attraktiver macht.
  • Geringere Energiekosten verbessern zugleich die Wirtschaftlichkeit von Effizienz- und Zukunftsinvestitionen.

Was Eigentümer und Sanierer jetzt beachten sollten

Auch wenn Preisrückgänge möglich sind, gilt:

  • Die Kosten für fossile Energieträger wie Gas bleiben volatil, unter anderem durch den weiter steigenden CO₂-Preis und geopolitische Einflüsse.
  • Sinkende Preise heute bedeuten nicht automatisch, dass sie dauerhaft niedrig bleiben – daher lohnt es sich, Investitionen in energieeffiziente Technik und erneuerbare Energiequellen jetzt zu planen.
  • Förderprogramme und staatliche Zuschüsse sind unabhängig von der Preisentwicklung weiterhin ein zentraler Hebel zur Kostensenkung bei Sanierungen und Heizungstausch.

👉 Tipp: Nutzen Sie die aktuell günstigeren Energiepreise und verbinden Sie diese Phase der Entlastung mit einer langfristigen Sanierungsstrategie – z. B. durch Dämmung, moderne Heizsysteme oder Photovoltaik- und Speicherlösungen.

Quellen

Kostenlose Erstberatung anfragen