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Deutscher Energieversorgerverband fordert Ende der Wärmepumpen-Subventionen in Fernwärme-Gebieten

Jan Wanderer
Jan Wanderer
Energie-Experte bei Enwendo
Stand: 2 Min. Lesezeit

Stand: 09.02.2026

Ein aktueller Bericht zeigt, dass Kommunale Energieversorger in Deutschland eine grundlegende Veränderung der Förderpolitik fordern: In Gebieten, in denen künftig klimafreundliche Fernwärme zur Verfügung steht, sollen Subventionen für private Wärmepumpen gestrichen werden. Die Versorger argumentieren, dass doppelte Subventionen für Wärmenetze und gleichzeitige Förderung von Wärmepumpen ineffizient seien.  

Fernwärmeleitungen

Hintergrund der Debatte

  • Städte und Kommunen investieren aktuell Milliarden in den Ausbau von Fernwärme-Netzen und erwarten, dass sich möglichst viele Haushalte anschließen.
  • Gleichzeitig sind Einzelheizungen wie Wärmepumpen stark gefördert – bis zu 70 % Zuschuss bei Austausch alter Systeme.
  • Der Verband beklagt, dass diese Förderlogik zu Überförderung und ineffizienter Nutzung öffentlicher Mittelführt.

„Wenn Städte für Fernwärme-Infrastruktur investieren, sollten auch möglichst viele Haushalte diese nutzen“, sagte ein Sprecher des Verbandes. Er sieht darin eine strategischere Nutzung von Förderung, die auf kommunale Wärmepläne abgestimmt werden müsse.  

Was bedeutet das für Hauseigentümer?

Für Eigentümer, die in Gebieten mit geplantem Fernwärmeausbau wohnen, könnte dies bedeuten:

  • geringere Anreize für Wärmepumpenförderung
  • stärkere Orientierung auf Fernwärme oder hybride Lösungen
  • mögliche Änderungen bei der Förderfähigkeit je nach Netzplanung

👉 Tipp: Prüfen Sie bei der Heizungsplanung, ob bei Ihnen in absehbarer Zeit Fernwärme geplant ist und wie sich dies auf Förderoptionen auswirkt.

Quelle: Clean Energy Wire: „German utilities call for abolishing heat pump subsidies in district heating areas“, 09.02.2026

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